Die Heilige Bedeutung des Schwertes
Unter allen Gegenständen, die mit dem Shintō (Japans einheimische Naturreligion / 神道) verbunden werden, besitzen nur wenige eine derart tiefe heilige Bedeutung wie das Schwert. Im Verlauf der japanischen Geschichte galt das Schwert nicht lediglich als Waffe, sondern als Symbol göttlicher Autorität, Reinheit, Schutzes und der himmlischen Ordnung selbst. Dieser heilige Status findet seinen wohl bekanntesten Ausdruck im Kusanagi no Tsurugi (Gras schneidendes Schwert / 草薙剣), einem der Sanshu no Jingi (den Drei Kaiserlichen Insignien Japans / 三種の神器), gemeinsam mit dem Yata no Kagami (Acht-Spannen-Spiegel / 八咫鏡) und dem Yasakani no Magatama (Gebogenes Juwel von Yasakani / 八尺瓊勾玉), welche bis heute die göttliche Legitimität des Tennō (dem Kaiser von Japan / 天皇) symbolisieren.

Über Jahrhunderte hinweg wurden Schwerter den Kami (Gottheiten / 神) dargebracht, innerhalb von Jinja (Schreinen / 神社) verehrt und als heilige Gegenstände betrachtet, durch welche die göttliche Gegenwart des Himmels geehrt und erfahren werden konnte. Besonders unter den Bushi (Kriegern / 武士) Japans nahm das Schwert eine einzigartige Stellung an der Schnittstelle von Kriegskunst und spiritueller Hingabe ein. Es war nicht nur ein Werkzeug des Kampfes, sondern ebenso Ausdruck von Glauben, Ehrfurcht und Verehrung gegenüber dem Göttlichen.
In der modernen westlichen Welt sind diese Krieger vor allem unter dem Begriff Samurai (dienende Krieger / 侍) bekannt. Innerhalb Japans jedoch war historisch die Bezeichnung Bushi (Krieger / 武士) gebräuchlicher, da sie ihre Zugehörigkeit zur Kriegerklasse betonte und nicht lediglich ihre Rolle als Gefolgsleute eines Herrn. Das Wort „Samurai“ leitet sich vom Verb saburau ab, welches „dienen“ oder „begleiten“ bedeutet, und bezeichnete ursprünglich jene Bushi (Krieger / 武士), die einem adeligen Haushalt dienten.
Die Kriegsgötter und der Weg des Schwertes
Während des mittelalterlichen Japans wurden Kriegsgottheiten wie Myōken (妙見), Takemikazuchi no Ō-Kami (建御雷大神), Marishiten (摩利支天) und Hachiman (八幡) nicht allein durch Gebete verehrt, sondern ebenso durch das disziplinierte Studium der Kriegskünste. Hierzu gehörten unter anderem Kenjutsu (die Kunst des Schwertes / 剣術), Battōjutsu (die Kunst des Schwertziehens / 抜刀術), Naginatajutsu (die Kunst der Schwertlanze / 長刀術), Sōjutsu (die Kunst des Speeres / 槍術), Jūjutsu (die Kunst des unbewaffneten Kampfes / 柔術) sowie zahlreiche weitere Disziplinen. Die Schreine und Tempel solcher Gottheiten wurden zu Orten, an denen technische Meisterschaft und spirituelle Kultivierung Seite an Seite bestanden.

Innerhalb dieser Traditionen galt die Natur selbst als göttlicher Lehrmeister. Wind, Regen, Schnee, Hitze und Kälte wurden nicht als Hindernisse betrachtet, sondern als Formen der Unterweisung durch die Kami (Gottheiten / 神). Von jenen Bushi (Kriegern / 武士), welche die Künste des Bujutsu (Kriegskünste / 武術) meistern wollten, wurde erwartet, sich mit den Kräften der Natur in Einklang zu bringen, welche innerhalb der heiligen Welt des Shintō (Japans einheimische Naturreligion / 神道) und des Bukkyō (Buddhismus / 仏教) als Ausdruck der Kami (Gottheiten / 神), Butsu (Buddhas / 仏) und Bosatsu (Bodhisattvas / 菩薩) verstanden wurden.
Dieses Verständnis entwickelte sich aus dem Shinbutsu-Shūgō (Synkretismus von Shintōismus und Buddhismus / 神仏習合), welcher die spirituelle Kultur Japans von der Asuka-Zeit (538–710) bis zum Beginn der Meiji-Zeit (1868–1912) über mehr als tausend Jahre hinweg prägte. In einer Welt, in der Shintō (Japans einheimische Naturreligion / 神道) und Bukkyō (Buddhismus / 仏教) als miteinander verflochtene und einander ergänzende Ausdrucksformen einer einzigen universellen Wahrheit verstanden wurden, war es selbstverständlich, dass auch die Kriegskünste spirituelle Lehren in ihre Überlieferung aufnahmen und enge Beziehungen zu Schreinen und Tempeln entwickelten.
Für viele Traditionen der Bushi (Krieger / 武士) bestand der Weg des Schwertes niemals allein aus technischer Fertigkeit. Durch das Training suchte man nicht nur Präzision und körperliche Kontrolle, sondern ebenso Konzentration, Disziplin, Gelassenheit und Selbstbeherrschung. Zahlreiche Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) unterhielten daher enge Beziehungen zu Jinja (Schreinen / 神社) und Tera (buddhistischen Tempeln / 寺).
Göttliche Überlieferung und die Kriegskunsttraditionen Japans
Einige Bushi (Krieger / 武士) und Gründer bestimmter Koryū (den alten Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) entwickelten derart tiefe Bindungen zu bestimmten Kriegsgottheiten und deren Schreinen, dass diese heiligen Beziehungen schließlich ihre gesamte kriegerische Abstammungslinie prägten. In seltenen, jedoch bemerkenswerten Fällen wurden ganze Ryūha (Schulen / 流派) zu Ehren jener göttlichen Mächte benannt, denen sie dienten.
Eines der berühmtesten Beispiele der japanischen Geschichte ist die Tenshin Shōden Katori Shintō-ryū (Himmlische Wahre Überlieferung des Göttlichen Weges von Katori / 天真正伝香取神道流). Bereits ihr Name spiegelt die tiefe Verbindung zwischen dieser Ryūha (Schule / 流派), der Gottheit Futsunushi no Ō-Kami (Große Gottheit Futsunushi / 経津主大神) und den heiligen Traditionen des Katori-Jingū (Großschrein von Katori / 香取神宮) wider. Nach den überlieferten Traditionen dieser Schule, soll ihr Gründer Iizasa Chōisai Ienao (飯篠長威斎家直 / 1387–1488) intensives Shugyō (strenges geistiges und körperliches Training; disziplinierte Abhärtung durch Entbehrung / 修行) am Katori-Jingū durchgeführt haben. Nach vielen Tagen des Gebets, der Reinigung und des kriegerischen Trainings zu Ehren Futsunushi no Ō-Kamis soll er eine göttliche Offenbarung und Überlieferung der Kriegskunst unmittelbar von der Gottheit selbst empfangen haben. Durch diese heilige Begegnung wurde die Tenshin Shōden Katori Shintō-ryū nicht nur als Kriegskunstschule verstanden, sondern als himmlische Überlieferung, die der Menschheit durch die Weisheit und den Schutz Futsunushi no Ō-Kamis anvertraut wurde.

Viele Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) bewahren bis heute Legenden, mündliche Überlieferungen oder historische Berichte über göttliche Inspiration, Offenbarung oder Übertragung. In den meisten Fällen wurde Shinden (göttliche Überlieferung / 神伝) dabei jedoch nicht ausschließlich im modernen westlichen Sinne einer „übernatürlichen Offenbarung“ verstanden. Vielmehr bezeichnete der Begriff häufig spirituelle Einsichten, die durch jahrelanges Gebet, Meditation, rituelle Reinigung, Askese und dem üben kriegerischer Disziplinen unter dem Schutz bestimmter Gottheiten, heiliger Orte und der Natur selbst erlangt wurden.
Das Schwert als Opfergabe an die Kami
Historische Kensei (Schwertheilige / 剣聖) wie Miyamoto Musashi (宮本武蔵 / 1584–1645), Itō Ittōsai (伊藤一刀斎 / 1560–1653), Kamiizumi Nobutsuna (上泉信綱 / 1508–1572), Yagyū Sekishūsai (柳生石舟斎 / 1527–1606) und Chiba Shūsaku (千葉周作 / 1792–1856) trainierten auf den Geländen von Schreinen und Tempeln und führten dort Duelle auf heiligem Boden aus. Hōnō-Enbu (den Gottheiten gewidmete Vorführungen der Kriegskunst / 奉納演武) und Hōnō-Jiai (den Gottheiten gewidmete Duelle / 奉納試合) wurden traditionell auf den freien Plätzen vor dem Haiden (Halle der Verehrung / 拝殿) von Jinja (Schreinen / 神社) als heilige Opfergaben für die Kami (Gottheiten / 神) abgehalten. Solche Praktiken stellten während der feudalen Epochen Japans einen bedeutenden Ausdruck der Hingabe vieler Bushi (Krieger / 武士) dar, und zahlreiche Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) bewahren diese Tradition und Form der Verehrung bis in die Gegenwart.

Innerhalb dieser heiligen Beziehung zwischen Ken (Schwert / 剣) und Kami (Gottheiten / 神) wurden den Gottheiten jedoch nicht allein Vorführungen und rituelle Duelle dargebracht, sondern ebenso Hōnō-Tō (Schwerter als Opfergaben für Gottheiten / 奉納刀). Im Verlauf der japanischen Geschichte wurden Schwerter, Bögen, Pfeile, hölzerne Übungswaffen und zahlreiche weitere Gegenstände des Bujutsu (der Kriegskunst / 武術) den jeweiligen Kriegsgottheiten an ihren Schreinen als heilige Opfergaben dargebracht. Diese Gaben dienten als Ausdruck von Dankbarkeit und Verehrung sowie als Gebete für Schutz und Sieg im Kampf. Auf diese Weise wurde das Schwert selbst nicht mehr lediglich als Waffe verstanden, sondern als ein Gegenstand, der göttliche Kraft oder göttliche Gegenwart in sich tragen konnte. Dies führte dazu, dass zahlreiche Gottheiten innerhalb der japanischen Mythologie mit Schwertern dargestellt wurden oder solche als Ausdruck ihrer göttlichen Macht und Autorität führten.
Innerhalb der Traditionen des Shintō (Japans einheimische Naturreligion / 神道) konnten Hōnō-Tō (Schwerter als Opfergaben für Gottheiten / 奉納刀) darüber hinaus zu einem Go-Shintai (heiliger Körper einer Gottheit; ein Gegenstand, in dem ein Kami wohnt / 御神体) werden. Nach diesen Überlieferungen verwandelt sich die Klinge durch rituelle Weihe in ein heiliges Gefäß der Gottheit. Das Schwert wird dadurch zu einem sakralen Gegenstand, in welchem die göttliche Gegenwart eines Kami (Gottheit / 神) wohnt. Es ist dann nicht länger lediglich eine Waffe oder Opfergabe, sondern wird zu einem Go-Shintō (Heiliges Schwert einer Gottheit / 御神刀), einer Verkörperung der Gottheit selbst und einem Brennpunkt, durch den sich das Göttliche innerhalb des Schreins manifestieren kann.

Dieser Vorgang wird traditionell durch eine Kanjō-Zeremonie (Zeremonie der Einladung und Übertragung eines göttlichen Geistes in einen Gegenstand / 勧請) vollzogen, einem heiligen Ritus, durch den ein Bunrei (Teil der göttlichen Seele einer Gottheit / 分霊) eines Kami (Gottheit / 神) eingeladen wird, innerhalb einer Go-Shintai (heiliger Körper einer Gottheit; ein Gegenstand, in dem ein Kami wohnt / 御神体) zu wohnen. Während dieser Zeremonie werden Norito (rituelle Gebete / 祝詞) rezitiert, durch welche die göttliche Gegenwart der Gottheit ehrfürchtig eingeladen wird, herabzusteigen und innerhalb des heiligen Gegenstandes zu verweilen. Durch den Akt des Mitama-Ire (Einsetzung des heiligen Geistes / 御霊入れ) wird der Gegenstand rituell belebt und in ein Gefäß göttlicher Gegenwart verwandelt.
Nach diesem Verständnis verlässt die Gottheit dabei ihren ursprünglichen Verehrungsort nicht. Vielmehr erweitert sie ihre Gegenwart durch ihren Bunrei (Teil der göttlichen Seele einer Gottheit / 分霊), wodurch dieselbe Gottheit gleichzeitig in mehreren Schreinen und heiligen Gegenständen gegenwärtig sein kann, ohne dass ihre ursprüngliche Gestalt oder Kraft dadurch vermindert werden würde.
Durch die Kanjō-Zeremonie (Zeremonie der Einladung und Übertragung eines göttlichen Geistes in einen Gegenstand / 勧請) verliert ein gewöhnlicher Gegenstand seinen ausschließlich materiellen Charakter und wird zu einer heiligen Brücke zwischen der Welt der Menschen und der Welt des Göttlichen. Wird ein Schwert auf diese Weise geweiht, so wird es nicht länger lediglich als Klinge verehrt, sondern als heiliger Gegenstand, durch den der Geist, der Schutz und die Segnungen des jeweiligen Kami (Gottheit / 神) erfahren, geehrt und verehrt werden können.
Das Heilige Schwert der Gottheit
In einigen Schrein-Traditionen wird ein Go-Shintō (Heiliges Schwert einer Gottheit / 御神刀) nicht nur als heiliger Gegenstand verehrt, sondern spielt darüber hinaus eine aktive Rolle innerhalb des religiösen Lebens eines Jinja (Schreins / 神社). Während bedeutender Zeremonien, Feste und anderer heiliger Anlässe können solche Schwerter feierlich getragen, angelegt oder gezeigt werden als sichtbare Manifestationen der Gegenwart und des Schutzes des in ihnen wohnenden Kami (Gottheit / 神). In dieser Funktion dient das Go-Shintō (Heilige Schwert einer Gottheit / 御神刀) nicht lediglich als Symbol, sondern als heiliges Gefäß, durch welches die göttliche Autorität, die Segnungen und die spirituelle Kraft der Gottheit die Gemeinschaft der Verehrenden begleiten und beschützen können.
Es wird darüber hinaus geglaubt, dass Go-Shintō (Heilige Schwerter einer Gottheit / 御神刀) Schreine, Tempel und die in ihnen verehrten Gottheiten vor bösen Kräften beschützen können. Einige historische Legenden berichten von Priestern oder Bushi (Kriegern / 武士), die das Go-Shintō (Heilige Schwert einer Gottheit / 御神刀) eines Jinja (Schreins / 神社) zu dessen Verteidigung gegen menschliche oder dämonische Feinde führten und diese damit besiegten. Viele Go-Shintō (Heilige Schwerter einer Gottheit / 御神刀) wurden schließlich als Träger übernatürlicher Eigenschaften verehrt, die von den Kami (Gottheiten / 神) selbst verliehen wurden. Nach diesen Überlieferungen konnte ein Go-Shintō (Heiliges Schwert einer Gottheit / 御神刀) seinem Träger göttliche Stärke, Schutz und kriegerische Fähigkeiten verleihen, die jene gewöhnlicher Menschen weit überstiegen. Dadurch wird das heilige Schwert nicht nur als Gefäß des ihm innewohnenden Kami (Gottheit / 神) verstanden, sondern ebenso als Werkzeug, durch welches sich die Kraft der Gottheit innerhalb der Person manifestieren kann, die das Go-Shintō (Heilige Schwert der Gottheit / 御神刀) in ihrem Willen führt.

Das Fortbestehende Band zwischen Schwert und Kami
Obwohl die Zeit, in der die Bushi (Krieger / 武士) die japanische Gesellschaft beherrschten, längst vergangen ist, wird die spirituelle Beziehung zwischen Ken (Schwert / 剣) und Kami (Gottheiten / 神) weiterhin innerhalb vieler Koryū (alten Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) welche durch alte Buke (Kriegerfamilien / 武家) geführt werden, in ganz Japan und darüber hinaus bewahrt.
Weit davon entfernt, bloße historische Relikte zu sein, werden jene Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流), die in ihrer Gesamtheit durch eine ununterbrochene Übertragungslinie bewahrt wurden, bis heute auf dieselbe Weise unterrichtet wie während der feudalen Epochen Japans. Anstatt zu modernen Sportarten oder zeitgenössischen Kampfkünsten umgestaltet worden zu sein, werden diese Schulen oftmals als Karyū (Familienschulen / 家流) innerhalb alter Buke (Kriegerfamilien / 武家) bewahrt. Sie erhalten ihre Techniken, Strategien und Lehren innerhalb jenes ursprünglichen Kontextes, für den sie einst entwickelt wurden: die Wirklichkeit bewaffneter Auseinandersetzungen und das persönliche Überleben. Die Bewahrung einer Koryū (alten Samurai-Kriegskunstschule, die vor 1868 gegründet wurde / 古流) reicht daher weit über die bloße Weitergabe kämpferischer Techniken hinaus. In diesen Traditionen sind Jahrhunderte angesammelten Wissens, kultureller Werte, philosophischer Prinzipien und spiritueller Erkenntnisse eingebettet, die sorgfältig von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Aus diesem Grund stellt die getreue Bewahrung einer Koryū (alten Samurai-Kriegskunstschule, die vor 1868 gegründet wurde / 古流) durch direkte und ununterbrochene Übertragung von Meister zu Schüler eine tiefgreifende Verantwortung dar. Jede Generation dient nicht lediglich als Übender, sondern als Hüter eines lebendigen kulturellen Erbes, dem die Aufgabe anvertraut wurde, die Lehren der Vergangenheit zu bewahren und unverändert an die Zukunft weiterzugeben. Auf diese Weise blieben einige Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) lebendige Traditionen, welche das körperliche und spirituelle Kulturerbe der japanischen Kriegerklasse bis heute bewahren.
Zu den beständigsten Aspekten dieses Erbes gehört die alte Beziehung zwischen Ken (Schwert / 剣) und Kami (Gottheiten / 神). Jene Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流), welche weiterhin die spirituellen Grundlagen bewahren, auf denen ihre Traditionen errichtet wurden, erhalten zugleich die alte Verbindung zwischen Kriegskunst und dem Göttlichen. Dadurch bleibt die Beziehung zwischen Bujutsu (den Kriegskünsten / 武術) und der Verehrung der Kami (Gottheiten / 神) bis in die Gegenwart innerhalb zahlreicher traditioneller Schulen sichtbar.
Der Kamidana traditioneller Dōjō
Diese Verbindung zwischen Schwert und Gottheiten bleibt bis heute innerhalb zahlreicher traditioneller Dōjō (Trainingshallen / 道場) sichtbar, in denen Kamidana (kleine Hausschreine / 神棚), welche den Shugoshin oder Mamori-Gami (Schutzgottheit / 守護神 oder 守り神) einer bestimmten Ryūha (Schule / 流派) beherbergen, weiterhin verehrt werden. Mitglieder solcher Dōjō (Trainingshallen / 道場) bringen traditionell Gebete und Opfergaben vor dem Kamidana (kleinen Hausschrein / 神棚) dar, während das Reihō (Etikette und Förmlichkeiten / 礼法) zu Beginn und am Ende des Keiko (Trainings / 稽古) üblicherweise Verbeugungen oder Gebete umfasst, die an die Gottheit und ihren Kamidana (kleinen Hausschrein / 神棚) gerichtet werden.

Auf diese Weise dient der Kamidana (kleiner Hausschrein / 神棚) als ständige Erinnerung daran, dass die Kampfkünste niemals lediglich als Systeme des Kampfes verstanden wurden, sondern als Wege der Selbstkultivierung, die unter dem Schutz und der Führung des Göttlichen praktiziert werden. Innerhalb vieler Koryū (den alten Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) werden die überlieferten Lehren weiterhin als etwas weit Größeres angesehen als eine bloße Sammlung von Techniken. Sie sind ein Weg des Shugyō (strenges geistiges und körperliches Training; disziplinierte Abhärtung durch Entbehrung / 修行), durch den man nicht nur technische Fertigkeit, sondern ebenso die Läuterung von Charakter, Geist und Verständnis des Universums anstrebt.
Shugyō durch die Heilige Kraft der Natur
Zu den traditionellen Formen des Shugyō (strenges geistiges und körperliches Training; disziplinierte Abhärtung durch Entbehrung / 修行), die innerhalb bestimmter Koryū (alter Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) bewahrt werden, gehören die Praktiken des Misogi (rituelle Reinigung mit kaltem Wasser in Flüssen, Seen oder dem Meer / 禊) und des Takigyō (Wasserfallmeditation / 滝行). Verwurzelt in alten Praktiken des Shintō (Japans einheimische Naturreligion / 神道) und später beeinflusst durch verschiedene Traditionen des Shugendō (Weg der asketischen Praxis / 修験道), streben diese Disziplinen nicht allein körperliche Ausdauer an, sondern spirituelle Reinigung und Harmonie mit der natürlichen Welt der Kami (Gottheiten / 神).
Durch das Eintauchen in kalte Flüsse, das Meer oder unter Wasserfällen begegnen die Übenden Unbehagen, Furcht und den Grenzen des eigenen Selbst. Nach dem traditionellen Verständnis dieser Praktiken werden die fließenden Wasser nicht lediglich als Naturphänomene betrachtet, sondern als Manifestationen der reinigenden Kraft der Kami (Gottheiten / 神) selbst. Indem man die Kräfte der Natur unmittelbar erträgt, bemüht man sich um die Entwicklung von Aufrichtigkeit, Demut, Ausdauer und geistiger Klarheit.
Ebenso bewahren zahlreiche Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) bis heute die Tradition des Yagai-Geiko (Training im Freien / 野外稽古) und führen ihr Training in Wäldern, Bergen und anderen natürlichen Umgebungen durch. Mitglieder von traditionellen Schulen wie der Hokushin Ittō-ryū Hyōhō (Nordstern-Ein-Schwert-Schule der Strategie / 北辰一刀流兵法), schulen ihre Fertigkeiten in den Kriegskünsten weiterhin unter freiem Himmel und setzen sich dabei Wind, Regen, Schnee, Hitze und Kälte aus, so wie es einst bereits die Bushi (Krieger / 武士) vergangener Generationen taten.

Ein solches Training dient nicht allein praktischen Zwecken, um auf die Wirklichkeit tödlicher Auseinandersetzungen vorbereitet zu sein, sondern ebenso dazu, durch die Kräfte der Natur und somit durch die Kami (Gottheiten / 神) selbst Unterweisung zu empfangen. In der Weite der Berge und der Wildnis tiefer Wälder werden die Übenden mit der Erkenntnis konfrontiert, wie klein der Einzelne im Vergleich zu den größeren Kräften der Natur und des Universums tatsächlich ist.
Für viele Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) und ihre Mitglieder stellt Shugyō (strenges geistiges und körperliches Training; disziplinierte Abhärtung durch Entbehrung / 修行) durch Misogi (rituelle Reinigung mit kaltem Wasser in Flüssen, Seen oder dem Meer / 禊), Takigyō (Wasserfallmeditation / 滝行) und Yagai-Geiko (Training im Freien / 野外稽古) eine Rückkehr zu dem alten Verständnis dar, dass die Natur selbst heilig ist. Berge, Wälder, Flüsse, Wind und Wasser werden nicht als Hindernisse betrachtet, die überwunden werden müssen, sondern als strenge Lehrer, durch die man die Verbindung zu den Kami (Gottheiten / 神) vertiefen kann. Auf diese Weise verkörpern diese Praktiken dieselben spirituellen Prinzipien, welche den Kriegskunst-Traditionen Japans seit langem zugrunde liegen: das Streben nach Meisterschaft über das Selbst, durch Harmonie mit der Natur, Verehrung des Göttlichen und die fortwährende Verbesserung von Körper, Geist und Seele.
Das Ewige Band zwischen den Kriegstraditionen und dem Göttlichen
Die uralte Beziehung zwischen diversen Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) und dem Göttlichen besteht ebenso durch die dauerhaften, mitunter jahrhundertealten Verbindungen fort, welche diese zu historischen Jinja (Schreinen / 神社) oder Tera (buddhistischen Tempeln / 寺) unterhalten. Dort halten die Mitglieder solcher Schulen regelmäßig Hōnō-Enbu (den Gottheiten gewidmete Vorführungen der Kriegskunst / 奉納演武) ab und bringen dadurch ihre Traditionen vor den Kami (Gottheiten / 神), Butsu (Buddhas / 仏) und Bosatsu (Bodhisattvas / 菩薩) als Ausdruck von Dankbarkeit, Hingabe und kultureller Bewahrung dar.
In bestimmten Traditionen erstrecken sich diese Akte des Gedenkens über Schreine und Tempel hinaus bis zu den Grabstätten der Gründer und vorangegangenen Sōke (Oberhäupter / 宗家), welche ihre jeweiligen Schulen geschaffen, bewahrt und weitergegeben haben. Dort führen die Mitglieder Hōnō-Enbu (den Oberhäuptern gewidmete Vorführungen der Kriegskunst / 奉納演武) vor den Gräbern als Ausdruck von Dankbarkeit, Respekt und fortdauernder Hingabe gegenüber der Übertragungslinie vor, aus welcher ihre Lehren hervorgegangen sind. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Hyōhō Taisha-ryū (Strategie-Schule von Taisha / 兵法タイ捨流), deren Mitglieder Hōnō-Enbu (widmende Vorführungen der Kriegskunst / 奉納演武) sowie die offiziellen Shinsa (Prüfungen / 審査) ihrer Schüler vor dem Grab des Schulgründers Marume Kurandō (丸目蔵人 / 1540–1629) in Hitoyoshi (Stadt Hitoyoshi in der Präfektur Kumamoto / 人吉市) auf Kyūshū (die südlichste der vier japanischen Hauptinseln / 九州) abhalten. Durch solche Praktiken bleibt die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart lebendig und bekräftigt, dass die Bewahrung einer Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschule, die vor 1868 gegründet wurde / 古流) untrennbar mit der Ehrung jener verbunden ist, die sie zukünftigen Generationen anvertraut haben.

Solche Praktiken wurzeln darüber hinaus in dem traditionellen japanischen Verständnis, dass die Verbindung zwischen den Lebenden und den Verstorbenen nicht mit dem Tod endet. Innerhalb des Shintō (Japans einheimische Naturreligion / 神道) bildet die Verehrung der Ahnengeister, bekannt als Sorei-Shinkō (Ahnenverehrung / 祖霊信仰), seit langem einen wichtigen Bestandteil des religiösen Lebens. Diese Ahnengeister werden traditionell als Schutzgeister ihrer Nachkommen und Gemeinschaften betrachtet, die auch nach ihrem Tod weiterhin über die Lebenden wachen. Einige von ihnen wurden nach den alten Vorstellungen des Shintō (Japans einheimische Naturreligion / 神道) schließlich nicht mehr nur als Ahnengeister verehrt, sondern als Kami (Gottheiten / 神) oder Uji-Gami (Familiengottheiten / 氏神). Auch außergewöhnliche Persönlichkeiten, die ihren Gemeinschaften, Familien, Schulen oder der Nation große Dienste erwiesen hatten, konnten nach ihrem Tod als Kami (Gottheiten / 神) verehrt werden.
Eines der bekanntesten Beispiele hierfür ist Sugawara no Michizane (菅原道真 / 845–903), ein Gelehrter, Dichter und Staatsmann der Heian-Zeit (794–1185). Nachdem er einer politischen Intrige zum Opfer gefallen war, verlor er seine Ämter und wurde weit entfernt vom Kaiserhof ins Exil geschickt, wo er in relativer Isolation verstarb. In den Jahren nach seinem Tod wurde die Hauptstadt von einer Reihe von Katastrophen heimgesucht. Seuchen und Dürren breiteten sich im Land aus, mehrere Söhne des Kaisers Daigo verstarben kurz nacheinander, und die Halle für Staatszeremonien innerhalb des Kaiserpalastes wurde wiederholt von Blitzen getroffen. Wochen heftiger Stürme und Überschwemmungen suchten Kyōto heim. Diese Katastrophen wurden schließlich dem zornigen Onryō (rachsüchtiger Geist / 怨霊) Sugawara no Michizanes zugeschrieben, von dem man glaubte, dass er in der Gestalt des Raijin (Gottheit von Donner und Blitz / 雷神) zurückgekehrt sei. Als Reaktion darauf versuchte der Kaiserhof, seinen Geist zu besänftigen. Sugawara no Michizane wurden posthum seine früheren Ränge, Ämter und Ehren wieder verliehen, während Hinweise auf sein Exil aus allen offiziellen Aufzeichnungen entfernt wurden. Der Kitano Tenman-Gū (Kitano-Schrein der Himmlischen Gottheit / 北野天満宮) wurde in Kyōto errichtet und seiner Verehrung gewidmet. Mit der Zeit wurde er als Tenjin (Himmlische Gottheit / 天神), die Gottheit des Lernens, der Gelehrsamkeit, der Dichtkunst und der Künste, verehrt. Bis heute ehren Tausende von Tenman-Gū (Schreine des Tenjin / 天満宮) in ganz Japan sein Andenken, wodurch Sugawara no Michizane zu einer der bedeutendsten historischen Persönlichkeiten wurde, die nach ihrem Tod zu einem Kami (Gottheit / 神) aufstiegen.
Der Einfluss der Gottheit Tenjin (Himmlische Gottheit / 天神) reichte weit über die Bereiche der Gelehrsamkeit und Literatur hinaus. Ein bemerkenswertes Beispiel hierfür findet sich innerhalb der Kriegskunsttraditionen Japans in der Tenjin Shin’yō-ryū (Schule der Göttlichen Wahren Weide / 天神真楊流), einer der einflussreichsten Schulen des Jūjutsu (die Kunst des unbewaffneten Kampfes / 柔術) in der japanischen Geschichte und einer der wichtigsten Vorläufer des modernen Jūdō (Der Weg der Sanftheit / 柔道). Gegründet im Jahr 1830 von Iso Mataemon Ryūkansai Minamoto no Masatari (磯又右衛門柳関斎源正足 / 1787–1866), spiegelt die Schule sowohl kriegerische als auch tiefgreifende spirituelle Einflüsse wider. Vor der Gründung der Tenjin Shin’yō-ryū unterzog sich Iso Mataemon einer Phase intensiven Seishin-Tanren (geistige und körperliche Disziplinierung / 精神鍛錬) am Kitano Tenman-Gū (Kitano-Schrein der Himmlischen Gottheit / 北野天満宮), wo er seine Forschungen in den Kriegskünsten vertiefte und jene Lehren zusammenführte, die die Grundlage seines neuen Systems bilden sollten. Nachdem er Shinden (göttliche Übertragung / 神伝) von der Gottheit Tenjin empfangen hatte, nahm er den Namen der Gottheit in den Titel seiner neu gegründeten Schule auf und stellte seine Tradition damit für alle Zeit unter den Schutz eines der am höchsten verehrten Kami (Gottheiten / 神) Japans.
Ebenso wird innerhalb der Traditionen des japanischen Buddhismus oftmals gelehrt, dass Verstorbene durch spirituelle Kultivierung und Verdienste Erleuchtung erlangen, in einem Reinen Land wiedergeboren werden oder mit einem bestimmten Butsu (Buddha / 仏) oder Bosatsu (Bodhisattva / 菩薩), dem sie sich zu Lebzeiten gewidmet hatten, eins werden können. In diesem Verständnis wird der Tod nicht als Ende betrachtet, sondern als Rückkehr in jene göttliche Wirklichkeit, auf die man sein Leben ausgerichtet hatte.
Ein sehr bekanntes Beispiel einer Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschule, die vor 1868 gegründet wurde / 古流), innerhalb derer dieser Glaube seit Schulgründung eine besondere Bedeutung besitzt, ist die Hokushin Ittō-ryū Hyōhō, deren spirituelle Traditionen tief in der Verehrung des Hokushin Myōken Sonjō-ō (des Ehrwürdigen Sternenkönigs Myōken des Nordsterns / 北辰妙見尊星王) verwurzelt sind. Als Shugoshin oder Mamori-Gami (Schutzgottheit / 守護神 oder 守り神) der Schule wurde Myōken über Jahrhunderte hinweg nicht nur als Quelle göttlichen Schutzes und göttlicher Führung betrachtet, sondern ebenso als spirituelles Zentrum, um das die Schule selbst vereint ist. Dieses Verständnis spiegelt sich im traditionellen Motto der Schule wider: „Ware-ra wa Hokushin no Hito!“ (Wir sind die Menschen des Nordsterns! / 我らは北辰の人!). Mehr als eine bloße Erklärung der Zugehörigkeit zur Schule bringen diese Worte die Vorstellung zum Ausdruck, dass alle Mitglieder der Hokushin Ittō-ryū Teil einer einzigen spirituellen Übertragungslinie sind, die sich unter dem Schutz Myōkens über Raum und Zeit hinweg erstreckt. Nach den innerhalb der Schule bewahrten Traditionen sollten jene, die sich den Lehren der Hokushin Ittō-ryū von ganzem Herzen widmen, danach streben, durch ihr Verhalten, ihren Charakter und ihre Beherrschung des Schwertes zu lebendigen Verkörperungen jener Tugenden zu werden, die Hokushin Myōken Sonjō-ō repräsentiert. Durch lebenslanges Shugyō (strenges geistiges und körperliches Training; disziplinierte Abhärtung durch Entbehrung / 修行) sollen sie danach streben, sich immer stärker dem Geist und den Prinzipien des Nordsterns anzugleichen und in sich selbst die Weisheit, Beständigkeit, Stärke und Führung widerzuspiegeln, die Myōken verkörpert. Innerhalb der spirituellen Traditionen der Schule wird darüber hinaus gelehrt, dass jene, die diesem Weg treu folgen, nach ihrem Tod letztlich mit Myōken vereint werden. Aus diesem Grund kann die Verehrung Myōkens innerhalb der Hokushin Ittō-ryū auch als ein Akt des Gedenkens an die Übertragungslinie der Schule selbst verstanden werden. Vor Myōken zu stehen bedeutet, vor der spirituellen Quelle zu stehen, aus der die Schule hervorgegangen ist, und all jene Menschen zu ehren, die ihre Leben der Bewahrung der Schule gewidmet haben. Der Gründer Chiba Shūsaku, die Generationen von Nachfolgern nach ihm und die unzähligen Kenshi (Schwertkämpfer / 剣士), welche ihre Leben der Schule widmeten, gelten als vereint unter dem ewigen Licht des Hokushin (Nordstern / 北辰).

Aus all diesen Gründen wurde und wird die fortdauernde Verehrung von Gründern und früheren Sōke (Oberhäuptern / 宗家) verschiedener Ryūha (Schulen / 流派) oftmals als weit mehr verstanden als lediglich ein Akt historischen Gedenkens. Durch Opfergaben, Gebete und Hōnō-Enbu (widmende Vorführungen der Kriegskunst / 奉納演武) bringen die Mitglieder ihre Dankbarkeit nicht nur gegenüber den Personen zum Ausdruck, welche die Tradition überlieferten, sondern ebenso gegenüber der fortdauernden spirituellen Gegenwart, von der angenommen wird, dass sie die Schule weiterhin schützt und leitet. Auf diese Weise bewahren die Kriegskunsttraditionen Japans ein tiefes Gefühl der Kontinuität zwischen Vergangenheit und Gegenwart und ehren sowohl die überlieferten Lehren als auch die Generationen von Männern und Frauen, durch welche sie erhalten geblieben sind.
Durch solche religiösen und kriegerischen Traditionen, die in verschiedenen Formen innerhalb mehrerer Koryū (alte Samurai-Kriegskunstschulen, die vor 1868 gegründet wurden / 古流) bewahrt werden, wird das unsichtbare heilige Band zwischen Ken (Schwert / 剣) und Kami (Gottheiten / 神) erhalten und von jedem Übenden, der eine solche Ryūha (Schule / 流派) studiert, in die Zukunft weitergetragen.
